Der Mann… sagte bloß seinerseits: “Sie haben geläutet?” “Anna soll mir das Frühstück bringen”, sagte K. und versuchte zunächst stillschweigend, durch Aufmerksamkeit und Überlegung festzustellen, wer der Mann eigenlich war. Aber dieser setzte sich nicht allzulange seinen Blick aus, sondern wandte sich zur Tür, die er ein wenig öffnete, um jemandem, der offenbar knapp hinter der Tür stand, zu sagen: “Er will, daß Anna ihm das Frühstück bringt.” Ein kleines Gelächter im Nebenzimmer folgte, es war nach dem Klang nicht sicher, ob nicht mehrere Personen daran beteiligt waren. … sagte er nun doch zu K. im Tone einer Meldung: “Es ist unmöglich.” “Das wäre neu”, sagte K., sprang aus dem Bett und zog rasch seine Hosen an. “Ich will doch sehen, was für Leute im Nebenzimmer sind und wie Frau Grubach diese Störung mir gegenüber verantworten wird.” Es fiel ihm zwar gleich ein, daß er das nicht hätte laut sagen müssen…
Ein lustiger Abschnitt des Anfangs von Der Prozeß von Franz Kafka

yep, that’s right, I KNEW IT.

epicwinsauce:

In Das Schloss, the protagonist, der Herr Landvermesser, is named K.

In Der Prozeß, the protagonist is named Josef K.

At least in Die Verwandlung the protagonist’s name is Gregor Samsa, which was creative, but still his name.

Maybe I should have decided my paper’s topic should be how Kafka puts himself into his works.

(Von epicwinsauce gerebloggt)

smallcutsensations:

Wir trauen uns nur mehr oder weniger, es zuzugeben.

(Quelle: vonnullachtbisfuffzehn)

(Von smallcutsensations gerebloggt)

“Einsam” von Waldgeist

Wenn K. das Schloß ansah, so war es ihm manchmal, als beobachte er jemanden, der ruhig dasitze und vor sich hinsehe, nicht etwa in Gedanken verloren und dadurch gegen alles abgeschlossen, sondern frei und unbekümmert, so als sei er allein und niemand beobachte ihn, und doch mußte er merken, daß er beobachtet wurde, aber es rührte nicht im geringsten an seine Ruhe, und wirklich — man wußte nicht, war es Ursache oder Folge — die Blicke des Beobachters konnten sich nicht festhalten und glitten ab.

Das achte Kapitel von Das Schloß von Franz Kafka.

I find it really interesting that Kafka decided not to just say that the personified castle was at peace, but rather came at it from the angle of “nothing really bothered it.” I think it says about as much about the writer as the castle, honestly…